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Aktuelle Nachrichten

> Informationen rund um unsere Gemeinde
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• Neues aus dem Gemeindehaus

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Seit dem 4. Juli ist unser Gemeindehaus wieder geöffnet. Die Gruppen kön­nen sich unter den geltenden Hygienebestimmungen wieder treffen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Unklarheiten an Ihren jeweiligen Grup­penleiter oder Ihre Gruppenleiterin. Auch unser Küster Michael Simon steht für Rückfragen zur Verfügung. Es gibt in diesem Jahr keine Sommer­schließzeit!

Noch einmal müssen die Öffnungszeiten für unser Gemeindebüro ge­ändert werden. In Zukunft ist unser Gemeindebüro geöffnet:
Dienstag 10:00 bis 13:00 Uhr / Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr / Freitag 10:00 bis 13:00 Uhr.
Zu diesen Zeiten ist unser Küster für Sie da und Sie können Taufen, Konfirmationen und Trauungen anmelden und Ihre Fragen und Anliegen persönlich besprechen.

Wir hoffen nun sehr, dass es keinen weiteren Lockdown gibt und wir wieder Schritt für Schritt ins „normale“ Gemeindeleben zurückkehren können.

Ihre Pfarrerin Dorothea Preisler
("Kirchenfenster", August/September 2021)



Unser Garten soll schöner werden

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Unsere Hausmeister haben vor dem großen Pavillon eine Aufräumaktion gestartet und ein neues Beet angelegt. Dieses soll nun von Jutta Heinrich mit mehrjährigen und winterharten Pflanzen bepflanzt werden.

Haben Sie in Ihrem Garten Pflanzen, die Sie spenden können?

Pflanzenspenden können samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr auf dem Gemeindegrundstück bei den Hausmeistern abgegeben werden oder montags nach dem Seniorengottesdienst bei Jutta Heinrich direkt.

Pfarrerin Dorothea Preisler

("Kirchenfenster", Juni/Juli 2021)




Von der Ostsee in die Hauptstadt, das mag ein Wechsel sein!

Ab dem Sommer werde ich in gleich zwei Kirchengemeinden in Lankwitz als Kirchenmusikerin arbeiten: in der Dorfkirchengemeinde Lankwitz und in der Paul-Schneider-Gemeinde.

Ich freue mich auf Begegnungen, auf Zusammenklänge aller Art und vor allem darauf, meine langjährigen Erfahrungen als Kantorin im ganzen Spektrum kirchenmusikalischer Arbeit an einem neuen Ort einzusetzen. Kurz entschlossen habe ich mich beworben, wurde gewählt und fühle schon jetzt, es könnte richtig gewesen sein: Die beiden gegensätzlichen Kirchenräume, besonders aber die alte Dorfkirche, inspirieren mich und ziehen mich gerade in dieser Zeit der Wendepunkte, Zwangspausen und Aufbrüche an.

Ich bin gespannt auf große und kleine Leute in den Gemeinden, auf das Leben im geschichtsträchtigen Berlin und auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Steglitzer Kirchenkreis. Ich hoffe, dass sehr bald wieder mehr gemeinsam musiziert und gesungen werden kann, zuallererst in den Gottesdiensten.

Dazu traue ich mich mit frischem Ostseewind gestärkt direkt in die Berliner Luft, in der ja der Wechsel als besonderer Duft wehen soll ...

Regina North

("Kirchenfenster", Juni/Juli 2021)




Liebe Gemeindeglieder der Dorfkirchengemeinde!

- Stand: 15. Dezember 2020

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Ein sehr sonderbares Jahr liegt hinter uns. Noch am Anfang des Jahres hätten wir uns nicht träumen lassen, was wir im Laufe des Jahres alles erlebt haben. Manches schien unvorstellbar: Die eigenen Eltern und Großeltern, ja, den Ehepartner im Seniorenheim nicht sehen und besuchen zu dürfen. Monatelang nicht in die Schule zu gehen. Kirchen, in denen kein Gottesdienst stattfindet. Theater, Opernhäuser, Restaurants und Museen geschlossen. Menschen, die mit Maske in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln herumlaufen. Kinder, die ihre Großeltern nicht mehr umarmen möchten, weil sie sie lieben.

Das alles ist für uns nun schon fast normal - wir haben im letzten Jahr gemerkt, wie schnell wir uns anpassen können. In unserer Gemeinde war es wie in unseren Familien: auf den Schreck und die Unsicherheit zu Anfang der Pandemie folgten die Überlegungen: wie können wir aus der Situation das Beste machen? Wie können wir uns in der Kirchgemeinde nahe sein trotz der Abstandsregelungen? Wie schaffen wir es, daß wir uns nicht aus den Augen verlieren, wie kriegen wir es hin, füreinander da zu sein auch in schwieriger Zeit? Wie können wir die frohe Botschaft verkündigen, in einer Zeit, die für viele nicht froh, sondern voller Angst und Unsicherheit ist?

Wir haben miteinander erlebt, dass vieles gut geklappt und den Menschen Mut gemacht hat. Der Einkaufsdienst brachte junge und ältere Menschen zusammen, manche Kontakte bestehen noch heute. Die Balkonkonzerte zu den Osterfeiertagen haben mehr Menschen erreicht, als jemals in unsere Dorfkirche gepasst hätten, auch dann nicht, wenn wir  mehrere Gottesdienste gefeiert hätten. Die Balkonkonzerte an den Abenden verwandelten den Dorfanger in einen Konzertsaal, mehrere Monate lang. Viele Menschen konnten Musik hören, sich begegnen, Kraft und Mut tanken. Geburtstage wurden bei diesen Konzerten gefeiert, Ständchen gespielt, zu bestandenen Prüfungen gratuliert und neu geborene Kinder begrüßt.

Den Fernsehgottesdienst aus der Dorfkirche sahen Menschen in allen Bundesländern und viele unserer Gemeindeglieder. Im Sommer spielte regelmäßig der Bläserchor auf dem Dorfanger. Wir haben Menschen erreicht, die in „normalen“ Zeiten den Weg in unser Gemeindehaus und in unsere Kirche nicht gegangen wären.

Die schöne Sitte des Briefeschreibens erlebte eine Renaissance.

Als dann die Gottesdienste auf der Rufuswiese wieder stattfinden durften, haben wir Taufen, ein Ehejubiläum und viele besondere Gottesdienste gefeiert. Den Himmelfahrtsgottesdienst feierten wir mit dem Gospelchor drinnen und draußen zugleich. Wir waren erfinderisch und entdeckten, dass wir so viele Möglichkeiten haben, an die wir vorher nie gedacht hatten! Pfingsten war ein Fest voller Begeisterung!

In unserer Kirche finden seit dem 10. Mai wieder jeden Sonntag Gottesdienste statt. Bald durften dann die Gruppen in unserem Gemeindehaus wieder ihre Arbeit aufnehmen. Es kam eine Zeit, in der wir uns wieder auf dem Weg in die „früheren Zeiten“ wähnten. Wir dachten, daß wir in der Advents- und Weihnachtszeit wieder „normal“ Gottesdienste und alle anderen Veranstaltungen anbieten können. Darum verlegten wir die Verabschiedung unseres langjährigen Kantors Jörg Biedermann auf den 3. Advent.

Nun schreibe ich diese Zeilen im 2. Lockdown, im Teil-Lockdown. Die meisten von uns haben genug von Beschränkungen und Verboten. Wir sehnen uns nach Normalität, nach Besuchen von Freunden und Familienangehörigen, Weihnachtsmärkten, Konzerten, Reisen zu Verwandten und Restaurantbesuchen. Hier in der Dorfkirchengemeinde hatten wir mit viel Liebe und Hingabe die große Seniorenadventsfeier geplant: Das Duo Lancovice war verpflichtet, der Gospelchor ebenfalls, unser Hausmeister Klaus Puff hatte die Pläne für die Tische und Stühle gezeichnet, die ja jedes Jahr in großer Zahl in den Rufussaal gezaubert werden müssen, damit alle Platz haben. Jutta Heinrich und die Gruppe „Kreativ mit Gott“ hatten sich Gedanken um die Kuchenbestellungen und die Dekoration gemacht. Ich selber hatte mich darauf gefreut, Sie alle wieder zu sehen und mit Ihnen diesen Tag zu feiern. Das ist nun leider nicht möglich.

Es bleibt uns die Hoffnung und der größte Weihnachtswunsch für dieses Jahr: daß wir mit unserem Verzicht auf Begegnungen vielen Menschen das Leben retten und daß das medizinische Personal und die Ressourcen in den Krankenhäusern ausreichen für die, die schwer erkranken.

Es bleibt die Hoffnung und mein Weihnachtswunsch für uns alle, daß die Weihnachtsbotschaft uns und unsere Herzen erreicht, auch in diesem Jahr, in dem alles so anders ist. Vielleicht ist man in Jahren, die sich sehr von anderen unterscheiden, noch offener für das, was das Weihnachtsfest für uns Christen ausmacht: Gott kommt in unsere Welt, die dunkel und ohne Hoffnung und so voller Unsicherheit ist und schenkt uns seinen Sohn. Der ist da, der geht mit uns, auch wenn wir das nicht jeden Tag merken. Von dieser Hoffnung leben wir Christen, sie ist das Fundament, auf dem unsere Kirche steht, auch unser Gemeindehaus. Alles, was in diesen beiden Gebäuden geschieht, soll von dieser Hoffnung erzählen und den Menschen, die sich dort treffen, Mut machen für die kommenden Tage, Wochen und Monate.

Heute gehen wir davon aus, daß unsere Gottesdienste zu Weihnachten stattfinden können: anders als sonst, aber sie können stattfinden.
Am Heiligabend ist um 14.00 Gottesdienst auf der Rufuswiese mit Krippenspiel und um 16.00 mit festlicher Streichermusik. Man muß sich zu diesen beiden Gottesdiensten nicht anmelden, aber wenn möglich einen Zettel mit den Kontaktdaten mitbringen, da wir diese aufbewahren müssen. Sie finden einen Vordruck in unserer Gemeindezeitung Kirchenfenster.

Um 22.00 und um 23.00 ist Christmette in der Dorfkirche. Zu diesen beiden Gottesdiensten müssen Sie sich anmelden. Telefonisch, per Mail oder zu den Sprechzeiten in der Küsterei. Sie bekommen eine Eintrittskarte zugeschickt.

Für diejenigen, die zu den Gottesdiensten am Heiligabend nicht kommen können, gibt es zwei digitale Christvespern auf der Website unserer Gemeinden.

Ich wünsche uns allen, daß wir in den Advents- und Weihnachtstagen miteinander verbunden bleiben: durch Briefe, Telefongespräche oder Begegnungen, die vielleicht doch möglich sind: Wenn wir uns auf der Straße treffen oder beim Einkaufen oder bei einem Gottesdienst in den nächsten Tagen und Wochen.


Gottes Segen für die Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel wünscht Ihnen Ihre

Pfarrerin Dorothea Preisler  





Letzte Änderung am: 19.08.2021