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Die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Unser "Kirchenfenster" erscheint im Teillockdown. Wieder ist unser Gemeindehaus geschlossen, wieder sind wir unsicher, wie wir die nächsten Wochen, die Advents- und Weihnachtszeit planen können. Das macht uns traurig.

Lange hatten sich das Duo Lancowice und der Gospelchor auf die Seniorenadventsfeier vorbereitet, unser Hausmeister Klaus Puff hatte den Plan für die Tischordnung gezeichnet, Jutta Heinrich und die Gruppe Kreativ mit Gott hatten sich Gedanken um die Kuchenbestellung und die Dekoration der Tische gemacht. Die Seniorenadventsfeier wird nicht stattfinden, auch nicht die Adventsfeiern der anderen Gruppen.

Selbst wenn der Teillockdown Ende November aufgehoben wird, werden unsere räumlichen Gegebenheiten und Hygienekonzepte nur die Wieder aufnahme der Gruppen möglich machen. Wir hoffen heute, dass das gelingt. Und wir hoffen, dass die Grüße aus unserer Gemeinde Sie zu Hause erreichen.

Noch können wir uns im Gottesdienst sehen. Hoffen wir, dass das bis Weihnachten und im ganzen kommenden Jahr so bleibt.

Ihre Pfarrerin Dorothea Preisler
("Kirchenfenster", Dezember 2020/Januar 2021)




Liebe Seniorinnen und Senioren in Lankwitz!

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Nach der langen Pause bieten wir montags wieder die „Offene Tür in froher Runde“ auf der schönen Wiese am Dorfkirchen­-Gemeindehaus unter Einhaltung der Hygiene­ vorschriften an und genießen trotz der Einschränkungen unser Miteinander und das „Urlaubsgefühl“ an der frischen Luft.

Wir treffen uns (wenn uns das Wetter wohlgesonnen ist) wöchentlich, zumal unser Spielenachmittag wegen der unvermeidbaren Berührungen an Spielsteinen und Spielkarten nicht angeboten werden kann.

Sogar ein „kleines“ Geburtstagstreffen war am 15. August in schöner Wohlfühlatmo­sphäre möglich, es ist ein gutes Geschenk, dass wir uns wieder treffen und auch ein Stück weit von der Krise ablenken können. Wie wir bei kälteren Temperaturen in unse­ren Innenräumen verfahren, wissen wir noch nicht.

Ihre Jutta Heinrich und Jörg Biedermann, Mobil-Tel. (0 15 20) 5 75 13 74

(aus "Kirchenfenster", Oktober-November 2020)




Porto mit Herz

Weihnachtsbriefmarke 2020

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Das diesjährige Motiv des Sonderpost­wertzeichens zu Weihnachten zeigt einen Ausschnitt aus dem Portalfenster der Pfarrkirche St. Katharina in Bad Soden am Taunus.

Das Fenster ist ein Werk von Johannes Beeck (1927–2010) aus Mönchen­ gladbach. Sie erhalten diese Marke im Wert von 80 Cent plus 40 Cent Zuschlag neben anderen Wohlfahrtsmarken auch auf unserem Herbstmarkt. Der Zuschlagserlös je Marke verbleibt in der Gemeinde und wird für Projekte in dieser verwendet.

(aus "Kirchenfenster", Oktober-November 2020)




Die Dorfkirchengemeinde in der Corona-Krise

- eine Gemeinde, die Schritt für Schritt in einer neuen Wirklichkeit ankommt

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Als am 14. März unser Gemeinde­haus schließen musste und fast alle Gemeindeveranstaltungen nicht mehr stattfinden konnten, da dachten noch viele: Wenn der Lockdown vorbei ist, schließen wir Gemeindehaus und Kir­che wieder auf und alles geht weiter wie vorher! Ja, so denkt man, wenn man noch nie eine Pandemie erleben und erleiden musste! Inzwischen sind wir alle klüger und pandemieerfahren.

Nichts geht mehr ohne Hygienekonzept – unser Gemeindekirchenrat hat viele Stunden beraten und gearbeitet. Dann konnte es weitergehen: Am 10. Mai fei­erten Pfarrer Aegerter und Vikarin Elisa­beth Schroeder den ersten Gottesdienst in unserer Kirche – nach fast 2 Monaten Gottesdienstpause, in der sie lediglich zur Andacht und zum stillen Gebet geöffnet war. Doch nun dürfen wir uns wieder sonntags zum Gottesdienst treffen.

Vie­les hat sich verändert: Wegen der Ab­standsregeln dürfen sich nur 30 Personen zum Gottesdienst versammeln – mehr Platz bietet die Kirche nicht. Ein Mund­-Nasen-­Schutz wird empfohlen und vom Kirchdienst werden Kontaktlisten ge­führt. Am schwersten fällt uns, dass wir in der Kirche nicht miteinander singen können, dass Liturgie und Abendmahl vorerst nicht stattfinden. Es ist nicht mehr wie früher, das macht viele traurig.

Kreative Lösungen, Gottesdienste zu feiern, wurden gefunden: Wenn viele Besucher er­ wartet wurden, haben wir die Kirche nach draußen auf die Rufuswiese verlegt, dort inzwischen schon 6 Taufen gefeiert, ein Ehejubiläum und das Pfingstfest.
Am Himmelfahrtstag fand der Gottes­ dienst auf dem Dorfanger und in der Kirche statt – Antje Ruhbaum und ihr Ehemann musizierten im Eingang des Ge­meindehauses.

Das Fest des Heiligen Geistes wur­ de ein Fest der Begeisterung und großer Freude: Wir haben unter freiem Himmel miteinander ge­sungen und die „Götterfunken“ waren im Gottesdienst zu hören.

Seit 1. Juli ist das Gemeindehaus wieder für Gruppen geöffnet. Hy­gienekonzepte, die Einschränkun­gen mit sich bringen, müssen ein­ gehalten werden, aber es stimmt optimistisch, dass die Zeiten der Isolation und Einsamkeit für viele Menschen zu Ende gehen. Erst in den nächsten Wochen werden wir jedoch wissen, wie die Angebote angenommen worden sind und wo Verbesserungsvorschläge be­rücksichtigt werden können.

Wir werden lange brauchen, bis das Erlebte und alles, was die Zeit seit dem 14. März uns und unseren Familien gebracht hat, verarbeitet ist. Sie wird unser Leben prägen und unsere Entscheidungen noch lange beeinflussen.

Was wird für unsere Gemeinde wichtig und prägend sein? Spüren wir, dass uns der Gottesdienst, die Gemeinschaft, die Gruppen, die Menschen im Gemeindehaus ge­fehlt haben? Als Pfarrerin möchte ich es gerne so sehen. Wir haben in den letzten Monaten mehr Briefe,
E­-Mails und Anrufe bekommen als sonst. Aus einem möchte ich stellvertretend für so viele zitieren: „Es ist mir ein großes Be­dürfnis, euch für die wunderbaren Gottes­dienste auf der Rufuswiese zu danken. Sie sind die schönsten, die ich erleben durf­te. Unter freiem Himmel und mit himm­ lischen Geigentönen. Und die Predigten! Das hat unsere Seele erhoben. Manchmal sind große Krisen auch ein Geschenk. Wir können in all dem Schlimmen auch etwas Gutes erleben und tun ...“

Hoffen wir, dass an manchen Stellen un­ser Gemeindeleben recht bald wieder „wie früher“ funktioniert und wir das beibehalten, was in der Not zum Segen geworden ist.

Pfarrerin Dorothea Preisler
(aus "Kirchenfenster", August-September 2020)





Die Dorfkirchengemeinde in der Corona-Krise

– eine Gemeinde im Ausnahmezustand

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Seit dem 14. März ist unser Gemeindehaus geschlossen, vom 16. März bis zum 10. Mai war es verboten, Gottesdienste zu feiern. Das war richtig und angemessen, wir hoffen, dass durch die Kontaktbeschränkungen vielen Menschen das Leben gerettet wurde.
Am Anfang stand die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme des regulären Betriebes. Wenn die Gruppen und Kreise wiederkommen, so dachten wir, dann sollen sie es schöner haben als bisher: Die Renovierung des Rufussaales wurde vorgezogen und ist inzwischen abgeschlossen.

Wenn endlich die Chöre, Musik-, Tanz- und Sportgruppen den Saal wieder nutzen dürfen, wird es viel heller sein als zuvor. Die Wiedersehensfreude in den Gruppen wird groß sein, in einem prächtigen Umfeld!

Dann standen die wichtigsten Feiertage der Christen vor der Tür: das Osterfest! Auch hier, anders als zu allen Zeiten: Gottesdienste und Zusammenkünfte verboten! Es wurden viel Zeit und Kraft in den medialen Auftritt investiert, aber nicht alle Gemeindeglieder können sich per Internet informieren. So verschob unsere Küsterin, Birgit Mamerow, kurzerhand ihren Urlaub. In nur einer Woche wurden die Predigten für Karfreitag und Ostersonntag mit der Briefpost verschickt, eine große logistische Herausforderung!

Es gab viel analoge Dankespost – der Aufwand hatte sich gelohnt.
Die Kontaktbeschränkungen ließen auf den ersten Blick wenig Raum für Kreativität.
Trotzdem sollte es der Gemeinde möglich sein, die Osterbotschaft live und analog  zu erleben: Unser Kantor Jörg Biedermann organisierte an den Feiertagen mit einem kleinen Team Balkonkonzerte, die große Resonanz bei Spaziergängern aus unserem Pfarrbereich und dem ganzen Bezirk Steglitz fanden.

Mit großer Freude konnten wir sehen, dass unsere Kirche parallel zu den Balkonkonzerten von vielen Menschen zum Gebet und zur Meditation aufgesucht wurde. Unser großer Dank geht an Frau Gocht und an das Ehepaar Harries, die an das Abstandsgebot erinnerten, die Kirche offen hielten. 48 Osterkerzen wurden am Ostersonntag von Einzelpersonen, Paaren und Familien an der Osterkerze entzündet, und so kam das Osterlicht in manche Wohnung.

Drei Wochen lang gab es die „Abendmusiken vom Balkon“ – jeden Tag! Unser Kantor verzichtete auf seine freien Tage, um den Zuhörern eine Freude zu machen. Die Resonanz war an manchen Tagen sehr groß. Wir erreichten auf dem Dorfanger Zuhörer im Alter von 6 Wochen bis 92 Jahren.

Ein coronabedingter Höhepunkt war der Fernsehgottesdienst am 26. April, der aus unserer Dorfkirche vom RBB übertragen wurde. Normalerweise haben die Beteiligten für so einen Gottesdienst ein halbes Jahr Vorbereitungszeit. Die Dorfkirchengemeinde und die Gemeinde Vom Guten Hirten hatten gemeinsam genau

10 Tage! Ein großer Dank geht hier auch an Jutta Heinrich und Franziska Bihlmayer-Wagner, die am Sendetag ab 6:00 Uhr in der Gemeinde ihre Arbeit begannen und die logistischen Herausforderungen begleiteten. Der Blumenschmuck, der in fast allen Zuschriften gelobt wurde, wurde in 8 (!) Stunden Arbeit von der Ikebana-Meisterin Dok-Hi Harries entworfen und hergestellt.

In den Stunden und Tagen nach der Ausstrahlung des Gottesdienstes erreichten uns Mails, Anrufe und Briefpost aus ganz Deutschland. „Sie haben so viel Liebe, Hoffnung und Zuversicht in unser Wohnzimmer gebracht, jetzt halte ich es ein bisschen besser aus, dass ich meine Enkel nicht sehen kann“, schrieb eine Frau aus Schleswig-Holstein. Ein Pfarrer aus Baden-Württemberg sagte am Telefon, dass er und seine Frau jetzt gestärkt in die neue Woche gehen und in der nächsten Zeit für unsere Gemeinde beten werden.

Sicher werden die Kontaktbeschränkungen noch nicht völlig aufgehoben sein, wenn Sie unser neues „Kirchenfenster“ erhalten, aber der Weg aus dem Tal scheint begonnen zu haben.

Pfarrerin Dorothea Preisler

("Kirchenfenster", Juni 2020)




Liebe Besucher und Besucherinnen unserer Website!

- Stand: 6. November 2020

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Wir hatten alle so sehr gehofft, daß es nicht wieder zu einem Lockdown kommt, aber nun sind wir mitten in einem Teil-Lockdown. Wir mußten unser Gemeindehaus wieder für alle Gruppen schließen. Unser Gemeindebüro ist aber weiterhin zu diesen Zeiten für Sie geöffnet:

- Montag   16-18 Uhr
- Mittwoch 10-13 Uhr
- Donnerstag 16-19 Uhr

Unser Martinsmarkt und unser Laternenumzug können nicht stattfinden.

Ein Trost ist es, daß wir auch während des Lockdown Gottesdienste in unserer schönen, alten Dorfkirche feiern können.

Wir wissen noch nicht, wie die Bestimmungen für den Dezember aussehen werden. Leider aber können wir jetzt schon sagen, daß unsere große Seniorenadventsfeier und die Adventsfeiern für die Ehrenamtlichen ausfallen werden.

Sehr herzlich laden wir Sie aber auch in diesem Jahr zu unserem Adventskalender in der Dorfkirche ein. Ihre Türen werden sich an jedem Tag um 17.00 für Sie öffnen. An jedem Tag gibt es eine Geschichte, ein Lied und eine kleine Überraschung.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Website über unsere Veranstaltungen.

Gottes Segen für die kommenden Wochen!

Ihre Pfarrerin Dorothea Preisler




Liebe Leser und Leserinnen des Kirchenfensters, liebe Gemeindeglieder!

- Stand: 25. März 2020

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Am Sonntag, den 15. März feierten wir in der über 700 Jahre alten Dorfkirche um 11.00 Gottesdienst. Wir ahnten an diesem Tag: Es wird für längere Zeit der letzte Gottesdienst sein, es war wie ein Abschied, ein Aufbruch in eine ungewisse Zeit. Eine Gottesdienstbesucherin schrieb mir am nächsten Tag: „Es war mir wichtig, an diesem Tag noch einmal den Ort aufzusuchen, mit dem ich seit Jahrzehnten verwachsen bin und mit dem Segen in die neue Woche zu gehen.“

In den Tagen darauf überschlugen sich die Ereignisse: Was am Abend organisiert und abgesprochen, was geplant und vorbereitet war, konnte am Morgen nicht umgesetzt werden, das ging über viele Tage so, bis heute. Seitdem leben wir alle mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, manche kommen uns unwirklich vor, wir leben in einem Schwebezustand.

Da sind viele Veranstaltungen und Zusammenkünfte, die über Monate liebevoll geplant worden sind, auf die wir uns gefreut haben, und die nun abgesagt werden müssen: Konzerte, Geburtstagsfeiern, unser GKR-Tag, Hochzeiten, Abibälle, Jubiläen und Stadtteilfeste. Menschen, die sich viel Mühe gegeben haben, fühlen sich um die Früchte ihrer Arbeit betrogen und sind ärgerlich, denn sie hofften auf ein Wiedersehen mit Freunden, wollten Besuchern und Teilnehmern eine Freude bereiten. Wir alle kennen diese Traurigkeit.

Andererseits: Können wir auch den Gewinn dieses Stillstands sehen? Ist weniger nicht manchmal mehr? Wird am Ende dieser Zeit vielleicht ein ganz anderes Bewusstsein stehen? Für das Geschenk der Begegnung mit anderen Menschen, für das Zusammensein mit Gleichgesinnten? Wird man mit mehr Wertschätzung auf die Musiker, Sportler, Schauspieler und Mitwirkenden blicken statt nur den Zeitvertreib und die Ablenkung zu sehen?

Für mich war es bis vor 2 Wochen unvorstellbar, die Osterfeiertage nicht in einer Kirche mit den Gottesdiensten zu verbringen. Viele ältere Menschen, haben mir gesagt: „Nicht mal im Krieg habe ich den Ostergottesdienst versäumt, und jetzt? Nicht mal zu DDR-Zeiten waren Gottesdienste verboten.“ Ich glaube, es gibt keinen Pfarrer, der sich vor dem 15. März vorstellen konnte, daß Gottesdienste plötzlich verboten sind.

Schaffen wir es jetzt möglicherweise, den Wert unserer Gottesdienste wieder neu zu erkennen?  Rücken uns manche Gebete und mancher alte Liedtext, mancher Psalm und mancher Bibeltext wieder anders in Bewusstsein? In unserer Dorfkirche wurden im letzten Jahr 17 Kinder und 3 Erwachsene getauft. Ein beliebter Taufspruch war ein Vers aus dem 91. Psalm: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ Hat dieses Wort heute einen andere Bedeutung für uns als noch vor 3 Wochen? Kann es uns Glauben und Zuversicht schenken? Hoffnung und Lebensfreude?

Denn da  ist die Angst vor dem Coronavirus. Wir fürchten um unsere Gesundheit und um die Gesundheit unserer Lieben. Diese Angst lähmt nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch uns selbst. Viele sind in eine Schockstarre verfallen. Auf der anderen Seite spüren wir Hoffnung: Fast jeder von uns kennt einen Menschen, der erkrankt ist. Es gibt aber auch schon Menschen, die genesen sind. Für diese Menschen in unserem Bekanntenkreis  sind wir dankbar. Wir haben die Hoffnung, daß unser Zuhausebleiben, unsere Einschränkungen etwas bringen, daß wir mit dazu beitragen können, der Krankheit etwas entgegenzusetzen. Wir können etwas tun! In unserer Gemeinde gibt es Leute, die für ältere Gemeindeglieder einkaufen, die mit ihnen telefonieren, die sich kümmern, wenn sie traurig sind. Plötzlich bekommen wir einen neuen Blick füreinander. Wenn das so bleiben würde, hätten wir einen großen Gewinn aus dieser Krise gezogen.

Es ist ein wunderbares Zeichen der Verbundenheit, daß deutsche Kliniken schwer Kranke aus Frankreich und Italien behandeln, weil bei uns noch genügend Beatmungskapazität vorhanden ist. Vielleicht rückt Europa wieder näher zusammen. Wenn Menschen füreinander da sind, ist es so, wie Paulus es sich gewünscht hat: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen!“ Gleich zwei Brautpaare, die im vergangenen Jahr in der Dorfkirche geheiratet haben, wählten diesen Vers aus dem Galaterbrief als Trauspruch. Der Apostel Paulus wünschte sich aber, daß nicht nur Ehepaare, sondern die christlichen Gemeinden nach diesem Wort leben sollten. Sie sollten damit die Gesellschaft prägen. Ich sehe in den letzen Tagen, daß das an vielen Stellen klappt. Darüber freue ich mich.

Und dann ist da die Angst vor der Zukunft. „So etwas habe ich noch nie erlebt!“ Diesen Satz sagen Lehrerinnen und Lehrer, Geschäftsleute, Schülerinnen und Schüler, Berufstätige und Senioren. „Wie soll es weiter gehen?“
Schülerinnen und Schüler in unserem Land haben Angst um ihre Abschlußprüfungen. Werden sie stattfinden? Werden sie mit der Ausbildung, mit dem Studium beginnen können? Viele Eltern sind überfordert mit dem Homeoffice und der Heimbeschulung ihrer Kinder. „Wird mein Kind große Lücken haben, wenn es wieder in die Schule kann, gebe ich mir genug Mühe?“ So fragen viele Eltern sich jeden Tag. Gerade jetzt, wo die Herausforderungen auf der Arbeit größer als sonst sind. Viele Familien haben sich auf ihren Urlaub zu Ostern gefreut, er wird nicht stattfinden.

Ist es aber richtig nur das zu sehen, was unmittelbar vor Augen ist? Menschen sehen gern auf das, was vor Augen ist. Vielleicht gelingt es uns eines Tages, auf die Coronakrise mit anderen Augen zu sehen, mit den Augen Gottes: Mit Gottes Augen, der den Menschen zu seinem Bilde schuf.

Der uns Menschen einen Bildungsauftrag gab, der uns die Schönheit seiner Schöpfung zeigt in der Musik, der Kunst, der Wissenschaft, in seinem Wort - alles zu unserer Freude.

Es verändert sich in diesen Tagen der Blick auf die Lehrer und Lehrerinnen. Wir begreifen, wie viel sie für unsere Kinder getan haben und unter erschwerten und neuen Bedingungen jeden Tag tun. Ich selbst erlebe, daß sie per Skype unterrichten und sich viel Zeit für meine Kinder nehmen. Mit meinem jüngsten Kind erledige ich die Schulaufgaben und bin jeden Tag dankbar, daß das sonst die Lehrer machen.

Es verändert sich der Blick auf Musiker und Künstler, die in diesen Tagen per WhatsApp und Video den Menschen Mut machen, die keine Konzerte, Museen und Veranstaltungen besuchen können. Wir hätten weniger Hoffnung ohne sie.

Es verändert sich der Blick auf die Ärzte und Ärztinnen und das Medizinische Personal. Sie haben über Jahre hinweg gelernt und geforscht und dafür viele Opfer gebracht, nun rücken sie in den Blick der Öffentlichkeit. Sie können helfen und vielen Menschen das Leben retten, unter oft sehr schweren Bedingungen, weil Material und Personal fehlen.
Endlich wird ihnen auch öffentlich gedankt, wie den Verkäuferinnen und Verkäufern im Einzelhandel und den Fahrerinnen und Fahrern, die uns und das, was wir kaufen, durch die Welt fahren.

So viel Klugheit und Umsicht sind nötig für ihre Tätigkeit, so viel Engagement und Hingabe - sie wird all diesen Menschen in diesen Tagen geschenkt. Viele von ihnen arbeiten weit über ihre Belastungsgrenze hinaus - ich selbst habe bisher noch nicht einen erlebt, der unfreundlich zu mir war.

Auf den ersten Blick ist es eine große Krise, auf den zweiten Blick können wir wahrnehmen, daß wir zur Ruhe kommen, daß wir sehen können, daß wir in unseren Häusern, in unseren Familien wieder näher zusammenrücken, daß das ein Geschenk sein kann. Daß Gotte Schöpfung aufatmet, weil wir nicht durch die Welt fliegen und reisen.

Vielleicht rückt in diesen Tagen auch der Schöpfer selbst wieder in den Blick. Das wäre ein großes Geschenk.

Ich wünsche uns allen, daß in uns die Hoffnung des Psalmbeters bleibt: „Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude. Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.“ (Ps 34)

Ihre Pfarrerin Dorothea Preisler


++Aktueller Hinweis ++ Informationen zum Coronavirus/COVID-19 ++

- Stand: 18. März 2020

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Wir sind ratlos angesichts der Situation in unserem Land und in unseren Gemeinden. Wir alle spüren Angst und Verunsicherung, haben keine Antworten auf die drängenden Fragen. Welche Termine werden wir einhalten, welche Gemeindeveranstaltungen durchführen können?

Die Furcht vor dem Coronavirus und die Angst um unsere Lieben haben uns im Griff. Kitas und Schulen sind geschlossen, auch unser Gemeindekirchenrat hat unser Gemeindehaus für Gruppen, Veranstaltungen und Gemeindekreise schließen müssen. Der Senat wird eine Fortsetzung der Angebote wahrscheinlich ab 20. April wieder erlauben.

Wir wissen heute schon, daß wir die Ostergottesdienste in diesem Jahr nicht  feiern können, wie wir es gewöhnt sind. So eine Situation hat es noch nie gegeben. Auch Sonntagsgottesdienste dürfen bis auf Weiteres nicht stattfinden. Mir selbst gibt in diesen Tagen der Liedvers Dietrich Bonhoeffers Halt: "Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

Bitte rufen Sie uns im Gemeindebüro an, wenn Sie Angst haben oder traurig sind oder wenn Sie Hilfe beim Einkaufen benötigen. Das Büro ist besetzt und ich bin telefonisch für Sie da.

Ihre Pfarrerin Dorothea Preisler








Gottesdienst mit Willi

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Einmal im Monat, an einem Dienstagnachmittag, gehört die wunderschöne Dorfkirche den ganz Kleinen aus unserer Gemeinde und ihren Eltern. Wir treffen uns zum Gottesdienst mit Willi. Wir läuten die Glocken, singen, spielen und musizieren miteinander. Wir hören eine Geschichte aus der Bibel, die Willi und Pfarrerin Preisler erzählen, und kommen miteinander ins Gespräch.

Während draußen die Hektik des Alltags tobt, die Leute von der Arbeit kommen und Busse und Autos hupend und quietschend um den Dorfanger fahren, genießen wir die Stille in den 700 Jahre alten Mauern der Kirche, schalten ab und freuen uns, dass Eltern und Kinder Zeit füreinander haben, bevor es mit Gebet und Segen wieder in den Dienstagabend geht.

Sie haben Kinder, die jünger als 8 Jahre sind, und möchten einmal im Monat einen Gottesdienst feiern, der ganz anders ist, als Sie es sonst gewohnt sind?

Der nächste Gottesdienst mit Willi ist am Dienstag, dem 21. April 2020, um 17:00 Uhr.

Pfarrerin Dorothea Preisler
(April 2020)





Bibelwoche – ein Rückblick

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Auch in diesem Jahr trafen wir uns an vier Abenden zur Bibelwoche. Unser Thema war das Deuteronomium, das „Zweite Gesetz“. An allen Abenden begleitete uns der Bibelwochenkanon: „Öffne meine Augen, dass ich sehe die Wunder an Deinem Gesetz“.

Am ersten Abend begegneten wir der faszinierenden Gestalt des Mose. Am zweiten Abend lasen wir die 10 Gebote, der dritte Abend stand unter dem Thema „Fluch und Segen“, der vierte unter der Überschrift „Dankbarkeit“. Es war eine große Freude, dass mehrere Teilnehmer*innen an allen vier Abenden Zeit fanden, sich über die Schrift zu beugen, miteinander ins Gespräch zu kommen, ihr Wissen und ihre Gedanken miteinander zu teilen. Gemeinsam mit Gottes Wort unterwegs zu sein, auch wenn es nur an einigen Tagen im Jahr ist – das ist wichtig für uns Christen im Sprengel.

Die Dorfkirchengemeinde und die Paul-Schneider-Gemeinde feierten am Sonntag miteinander den Abschlussgottesdienst zur Bibelwoche, und es war ein besonderes Geschenk für alle Gottesdienstbesucher, dass Segen und Dankbarkeit zu sehen und zu spüren waren, besonders, als im Gottesdienst ein Ehepaar gesegnet wurde, das an diesem Tag seine Diamantene Hochzeit feiern durfte.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Bibelwoche geben, wir werden ein Buch aus dem Neuen Testament lesen.

Pfarrerin Dorothea Preisler
(April 2020)





Wunschzettel

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit, in der man über Wünsche nachdenkt und gelegentlich einen Wunschzettel schreibt. Auf dem Wunschzettel unserer Gemeinde standen in diesem Jahr immer wieder Menschen, die wir uns wünschten, damit sie sich ehrenamtlich engagieren:
in der Seniorenarbeit, bei der Arbeit in unseren Blumenbeeten, in der offenen Dorfkirche, bei Festen und Feiern.
Manche Wünsche wurden erfüllt! Es sind neue Leute gekommen, die sich in unsere Gemeinde einbringen. Trotzdem könnten wir noch mehr gebrauchen.

Heute stehen auf unserem Weihnachtswunschzettel Frauen, die im Missionsgebetskreis mitmachen möchten. Dieser Kreis besteht schon seit vielen Jahrzehnten ohne Unterbrechung. Vielleicht ist er ein Fundament, auf dem unsere Gemeinde steht; Fundamente sieht man ja nicht, wie dick oder dünn auch immer sie sind.

Es gibt fast keinen Grund, nicht im Gebetskreis mitzumachen:
Man muss nicht sportlich oder schnell sein, man muss nicht stehen und sich nicht bücken, es ist nicht laut und man braucht auch kein Werkzeug!

„Betet ohne Unterlass!“ hat Paulus uns ermahnt. Wer zum Missionsgebetskreis kommen möchte, melde sich bitte im Gemeindebüro oder bei Sybille Dreher oder Ilse Hellwig.

Pfarrerin Dorothea Preisler
(November 2019)




Rückblick Martinsmarkt

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Am 9. November 2019 fand unser diesjähriger Martinsmarkt statt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern!

Der Erlös von ca. 300 Euro kommt in diesem Jahr dem Gustav-Adolf-Werk zugute.

(November 2019)




Ergebnis der GKR-Wahl

in der Ev. Dorfkirchengemeinde

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Bei der Wahl zum GKR am Sonntag, dem 3. November 2019,
gab es folgendes Ergebnis: 

NameVornameStimmen
Bihlmayer-WagnerFranziska100
Elbell Marc-Andrè54
KrupkaMarten47
VöllmerDenise75
WodinskiAnnette114






Weihnachtsbriefmarke 2019

„Porto mit Herz“

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Das Motiv der Weihnachtsmarke 2019 zeigt das Kirchenfenster „Die Geburt Christi“ und stellt eine Lithographie eines Ausschnitts aus dem dritten Medaillon des sogenannten Menschwerdungsfensters an der Westfassade der Kathedrale Notre Dame in Chartres dar. Die Erstausgabe ist der 10. Oktober 2019.

Sie erhalten diese Marke u. a. auf unserem Herbstmarkt. Der Zuschlagserlös von 40 Cent je Marke verbleibt in der Gemeinde und wird für Projekte in dieser verwendet.

Gabriele Gaertig
(September 2019)




Garantiert ein Riesenspaß!

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Pünktlich nach dem Aufbau des neuen Klettergerüstes in unserer EKG ging die Rutsche kaputt. Ein Spielplatz ohne Rutsche ist aber kein richtiger Spielplatz und darum wurde die Rutsche, die 20 Jahre auf ihrem Rutschbuckel hatte, umgehend erneuert.

Kinder und Eltern der EKG und der Kinderkirche freuen sich darüber!

Pfarrerin Dorothea Preisler
(September 2019)




Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende ...

Rückblick: Zeitreise ins Mittelalter

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Die Teilnehmer der Zeitreise waren in den letzten Wochen von drei Treffpunkten aus für jeweils 90 Minuten ins Mittelalter gereist und sind dank der wunderbaren Reiseleiterin, Frau Prof. Körber, gesund und munter und um viel Wissen reicher in die Gegenwart zurückgekehrt.
Am letzen Termin wollte die Reiseleiterin die Reisegruppe, die von Termin zu Termin größer geworden war, verabschieden und in die Gegenwart entlassen, aber die Reisegruppe wollte ihre Reiseleiterin nicht verabschieden. So ließ sie sich überreden, noch einen weiteren Termin für eine Zeitreise zu ermöglichen. Wir haben uns darum noch ein viertes Mal getroffen und sind vom Mittelalter in die Vorreformationszeit gereist. Dabei haben wir Tee aus mittelalterlichen Kräutern getrunken.

Wer dieses Jahr die Zeitkapsel verpasst hat, muss bis zum nächsten Jahr warten. Im kommenden Sommer werden wir barocke Schlösser bereisen. Orte und Abfahrtszeiten werden rechtzeitig im Kirchenfenster bekannt gegeben.

Pfarrerin Dorothea Preisler
(September 2019)




Schönheitskur

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Eine ältere Dame und eine 22-Jährige wurden einer Schönheitskur unterzogen. Die ältere Lady, ungefähr 700 Jahre alt, ist unsere Dorfkirche. Sie hat jetzt wunderschone Augen! Ihre Fenster wurden gestrichen und vom Tischler ausgebessert, sodass sie jetzt, nachdem auch die Scheiben geputzt und teilweise erneuert wurden, wieder fröhlich in die Welt blickt!

Ein großer Dank geht an den Förderverein der Freunde der Dorfkirche, der schon vor Beginn der Arbeiten eine großzügige Spende dafür zugesagt hatte.

Die jüngere Dame heißt Aquila und ist unser Gemeinderaum, der fast täglich von mehreren Gruppen unserer Gemeinde genutzt wird. Aquila hat gleich ein ganz neues Antlitz bekommen, Wände und Holz wurden gestrichen, die Hausmeister haben Böden und Schränke gereinigt, sodass sich Sportler, Künstler, Musik- und Gesprächsgruppen nun wieder in einer richtigen Wohlfühlatmosphäre treffen können.

Auch der Flur im Gemeindehaus ist gemalert. Alle Glasscheiben im Haus sind geputzt. So hat es sich gelohnt, dass in der Schließzeit das Gemeindehaus nur für Handwerker und Reinigungskräfte und für die Besucher des Gemeindebüros zugänglich war!

Pfarrerin Dorothea Preisler
(August 2019)





Fröhliches Singen für Alle (ohne Vorkenntnisse) in der Dorfkirchengemeinde

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Seit Mitte der 80er Jahre gibt es das Wunschliedersingen in der Liederstube, seit einiger Zeit mit dem „Ableger“ Chorstube. Alle können in beiden Gruppen mitmachen: in der Chorstube erproben wir leichte mehrstimmige Gesänge, während die Liederstube auch vom Zufall lebt, wie das nächste gewünschte Lied klingt.

Beide Gruppenangebote finden im Wechsel statt: immer freitags um 16.15 Uhr im Gemeindehaus Alt-Lankwitz 15. Rufen Sie die Terminansage unter 39 50 81 90 an und kommen Sie zum nächsten Singetermin, wir freuen uns auf Sie,

Kantor Jörg Biedermann
(Mai 2018)




Wir brauchen Sie!

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

In der nächsten Zeit wird es zu Engpässen in der Offenen Kirche und in der Vorbereitung der Seniorennachmittage kommen, wenn wir nicht neue ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finden!

Haben Sie noch freie Zeit und Interesse?

Dann melden Sie sich bitte in der Küsterei bei Frau Mamerow oder bei Pfarrerin Preisler.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Teams verstärken!




Amtseinführung Pfarrerin Dorothea Preisler

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Herzlich willkommen!

Bei einem feierlichen Gottesdienst am 22. Oktober 2017 wurde Dorothea Preisler das Amt der Pfarrerin übertragen. Dazu reisten auch Chormitglieder aus dem Kirchspiel Audenhain, ihrer vorherigen Gemeinde, nach Lankwitz, um gemeinsam mit dem Chor der Dorfkirchengemeinde den Einführungsgottesdienst musikalisch zu gestalten.

Superintendent Thomas Seibt und der Gemeindekirchenrat haben Pfarrerin Preisler mit diesem festlichen Gottesdienst einen herzlichen Empfang bereitet und später mit zahlreichen Grußworten und Gastgeschenken ihrer Freude über den Dienstantritt Ausdruck verliehen. Ihr Name Dorothea bedeute nicht nur Geschenk, sondern Dorothea Preisler sei ein Geschenk für die Lankwitzer Kirchengemeinden, sagte Superintendent Seibt.

Die Stimmung an diesem Tag war fröhlich
, die Lankwitzer Kirchenmitglieder um Annette Wodinski, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Dorfkirchengemeinde, brachten Pfarrerin Preisler hohe Wertschätzung entgegen. Dazu musizierten auch die Sängerinnen und Sänger von Gospel Motion, dem Gospelchor der Dorfkirchengemeinde Lankwitz.

Dorothea Preisler freute sich über den Empfang in ihrer neuen Wirkungsstätte und dass zahlreiche vertraute Gesichter aus ihrem alten Pfarrbereich den Gottesdienst mitfeierten.

Nico Fliegner




Verein der Freunde der Lankwitzer Dorfkirche

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Seit 53 Jahren unterstützt der Verein die Arbeit der Dorfkirchengemeinde auf vielfältige Weise und insbesondere den Erhalt der Dorfkirche, die – als eine der ältesten Dorfkirchen Berlins – aus dem 13. Jahrhundert stammt und seit mehr als 100 Jahren unter Denkmalschutz steht.

Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden wird jedes Jahr ein Betrag für die Aufgaben der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Im vergangenen Jahr konnte der Verein die Erneuerung des Fußbodens in den Räumen der Eltern-Kind-Gruppe  - finanziell unterstützen.

Im April lud der Vorstand des Vereins
zur Mitgliederversammlung bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein. Der Vorsitzende Hartmut Haesner begrüßte, neben den langjährigen Vereinsmitgliedern, auch einige neue Mitglieder. Daher konnte der Vorstand erweitert werden: Hanna Grüßing wurde als 2. Schriftführerin und Klaus Flörke als Beisitzer gewählt. Martin Haesner wurde zum Kassenprüfer bestellt. Annette Wodinski, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, nahm als Gast an der Versammlung teil und dankte dem Verein für die langjährige Zusammenarbeit.
Rundfenster im Rufus-Saal „Der Komet”,  finanziert durch eine Spende des Vereins.

Wenn auch Sie die Ziele des Vereins
und damit unsere Dorfkirchengemeinde  - finanziell unterstützen wollen, sind Spenden willkommen. Werden Sie Mitglied des Vereins der Freunde der Lankwitzer Dorfkirche (Beitrag ab 1 Euro im Monat) und unterstützen Sie seine Arbeit.
Jeder Euro kommt der Gemeinde zugute, es gibt keine Verwaltungskosten. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt. Beitrittserklärungen erhalten Sie in unserer Küsterei.

Wir freuen uns auf Sie!
Hartmut Haesner und Hanna Grüßing (Telefon 7 74 28 23 oder 41 99 93 18)

Spendenkonto: Verein der Freunde der Lankwitzer Dorfkirche,
Bank für Kirche und Diakonie,
IBAN: DE81 3506 0190 1567 2060 13

 

 

Brücken bauen

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Die alte Dorfkirche ist auch außerhalb der Gottesdienste ein Anziehungspunkt. Ehrenamtlich Engagierte ermöglichen es, dass die Türen an drei Nachmittagen offen stehen.
Helferinnen und Helfer bringen auch das „Kirchenfenster“ in die Briefkästen, andere besuchen ältere „Geburtstagskinder“.
Diese Teams freuen sich über Verstärkung von freundlichen Gemeindegliedern, die gern Brücken zu anderen Menschen bauen.

 

 

Hallo Männer!

Dorfkirchengemeinde Lankwitz

Kaum zu glauben: Auch Männer sitzen zusammen und können über Gott und die Welt reden!
Dabei kommen nicht nur tagesaktuelle Fragen zur Sprache sondern auch Themen u.a. aus Politik oder den Religionen. In der Vergangenheit ging es z.B. um die Globalisierung, die Weltreligionen und Fragen aus der Finanzwelt.

Die Männergruppe, die es schon über 20 Jahre gibt, trifft sich jede 2. und 4. Woche des Monats dienstags von 18.00 - 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Alt Lankwitz 13-15.

Alle - aus allen Ländern der Welt - sind zu einem regen Gedankenaustausch eingeladen.

Wer Lust hat mitzumachen, kann den ersten Kontakt über folgende Telefonnummern suchen:
Günter Strack, Tel.: 030 - 7 74 54 24
Dieter Liebmann, Tel.: 030 - 7 74 49 92




Komm, bau ein Haus - Wie gestalten wir eine lebendige Kirche in unserer Gemeinde?

Dorfkirchengemeinde Lankwitz



Hier finden Sie das Ergebnis unserer Gemeindeversammlung vom 10. April 2016:
Gemeindeversammlung.pdf (ca. 3,8 MB)

 

Letzte Änderung am: 21.11.2020