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Archiv

Hier finden Sie ältere Online-Artikel aus unserer Gemeindezeitung "Kirchenfenster"

RSSPrint

"Kirchenfenster" - Nr. 55

August/September 2019



Nachruf auf Hertha Holzapfel

Paul-Schneider-Gemeinde

Am 17. Juni diesen Jahres ist Hertha Holzapfel mit 82 Jahren verstorben. Die Paul-Schneider-Gemeinde nimmt Abschied von einer über Jahrzehnte in der Gemeinde sehr engagierten Frau.

Jahrelang hat sie den Schularbeitszirkel in der Gemeinde geleitet. Ihr zur Seite standen bis zu 10 Honorarkräfte, die mehrmals in der Woche von 12 -15 Uhr bis zu 90 Kinder in den Gemeinderäumen beaufsichtigten, ihnen mit Rat, Hilfe bei den Schularbeiten und einem Imbiss zur Seite standen. Die Mehrzahl der Kinder kam aus nicht-deutschen Familien. Dafür bekam Frau Holzapfel für die Gemeinde einen Preis der Ausländerbeauftragten.

Auch außerhalb des Schularbeitszirkels kümmerte sie sich um IHRE Kinder. Sie ging zu Elternversammlungen, machte mit den Kindern Ausflüge und half den Eltern bei Problemen. 

In späteren Jahren begleitete sie eine Trauergruppe, und bis zum Schluss war sie eine fleißige Austrägerin unseres Kirchenfensters. Sie konnte außergewöhnlich gut zuhören und wusste sich trotz mancher Schicksalsschläge immer in ihrem Glauben getragen.

Die Gemeinde dankt Hertha Holzapfel und wird sie vermissen.

Monika Appelmann




Von Musical bis Lagerfeuer und BAND-Gottesdienst

Paul-Schneider-Gemeinde

Auf einige Höhepunkte können Sie sich freuen:

am 11. August feiern wir die Jubelkonfirmation mit einem Festgottesdienst, am Freitag, den 23. August, laden wir herzlich alle Generationen und besonders alle Kinder um 17 Uhr zur Aufführung des Kindermusicals „Aufruhr in der Arche“ des Lankwitzer Kinderchores ein und schließen danach gleich in den Abend hinein die Neuauflage des „Singens am Lagerfeuer“ an, zu dem Sie neben guter Laune nur bitte etwas zum gemeinsamen Abendessen beitragen.

Unser Sommerfest wird ein bewegendes Fest! Am Sonntag, den 22. September, schließen die Steglitzer Kirchenmusiktage hier um 17 Uhr mit einem frischen Dank- und Lobpreis-BAND-Gottesdienst, der von Dr. Antje Ruhbaum und einer ProjektBAND geleitet wird.

Seien Sie zu allem herzlich eingeladen!

Pfarrer Stefan Aegerter




Neues aus dem GKR

Paul-Schneider-Gemeinde

Mitte August werden sich die Kandidaten für die GKR-Wahl am 03. November dem GKR und Beirat vorstellen. Bis dahin haben auch Sie noch Gelegenheit, sich für dieses interessante Ehrenamt in der Gemeindeleitung zu bewerben.

In der Sommerklausur am 5./6. Juli beschäftigte sich der GKR mit der Gottesdienstordnung, die in leicht überarbeiteter Form bald wieder in jedem Gesangbuch vorne eingeheftet sein wird. Auch unsere Leitlinien haben wir überarbeitet. Sie sind die geistige Richtschnur, nach der wir das Gemeindeleben ausrichten wollen. Sie hängen in der jeweils gültigen Form im Flur des Gemeindehauses aus und sind für jeden Besucher nachzulesen.

Wir sind sehr dankbar, dass sich die Arbeit im GKR in geschwisterlicher Atmosphäre zum Wohle der Gemeinde vollzieht.

Gisela Lemm




"Kirchenfenster" - Nr. 52

Februar/März 2019



Neues aus dem GKR

Paul-Schneider-Gemeinde

Ein neues Jahr in unserer Gemeinde fängt immer gut an, so auch 2019:

Es begann mit dem Epiphanias-Empfang, dem traditionellen „Dankeschönfest“ für alle Ehrenamtlichen. Der Einladung waren viele gefolgt, die sich in der Gemeinde mit ihren Fähigkeiten einbringen, das Gemeindeleben mitgestalten und bereichern.
Mit der Andacht, einer Meditation über das Lied „Mit den Hirten will ich gehen“ von Emil Quandt (1880), und dem anschließenden reichlich gedeckten Büfett und Unterhaltung in freundschaftlicher Atmosphäre konnten die Eingeladenen den Abend genießen.

Bekommen Sie jetzt Lust, sich -auch- in der Gemeindearbeit einzubringen?

Es gibt reichlich Gelegenheit dazu, z.B. bei der Wahl zum Gemeindekirchenrat im November 2019. Wir suchen Menschen, die bereit sind, im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten im GKR mitzuarbeiten, mitzugestalten, und evtl. kleine Aufgaben zu übernehmen.

Wir freuen uns auf Sie und möchten gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Gisela Lemm,
Vorsitzende des Gemeindekirchenrates





Herzliche Einladung zum Gemeindeseminar

Paul-Schneider-Gemeinde

„HERR, gib der Gemeinde Wurzeln und später Flügel!“

In Abwandlung eines berühmten Satzes von Goethe fragen wir nach dem, was uns hält, und nach dem, was uns dann losgehen lässt:  „Suchen“ und „nachjagen“ sind zwei wahrhaft „bewegende“ Begriffe der Jahreslosung: „Suche Frieden und jage ihm nach!“

Können wir das? Und wohin führt uns die Suche…

Die Jahreslosung im Zusammenhang mit den Leitlinien einer Sprengelgemeinde im Lankwitzer Gemeindeverbund zu betrachten ist der konkrete Horizont des 2019-er Gemeindeseminars:

Samstag, 16. Februar 2019, 10.00 – 16.00 Uhr im Gemeindehaus.

Sie sind herzlich eingeladen! Bitte in der Küsterei anmelden.     

Pfarrer Stefan Aegerter




Bibelfreizeit im Seebad Heringsdorf

Paul-Schneider-Gemeinde

Nach einer Pause nehmen wir eine gute Tradition wieder auf:

gemeinsame Tage an einem der schönsten Orte Deutschlands zu verbringen. Mit Seeblick, weitem Horizont und unverstellten Aussichten lüften wir unsere Seele und vielleicht auch unsere Ansichten ein wenig aus: „Suchet, so werdet ihr….“

Haben Sie in Gedanken das biblische Zitat (Mt 7,7) bereits ergänzt? Warum mit diesem Wort?
Zum Querdenken laden wir ein, zu 7 Tagen mit guten Gesprächen u.a. zur Jahreslosung und anderen biblischen Abschnitten, zu unserem Leben, und freuen uns auf die Freizeitaktivitäten.

Termin: Sonntag, 06.10. – Samstag, 12.10.2019.

Die Anreise erfolgt gemeinschaftlich mit der Bahn. Nähere Informationen gibt es in der Küsterei und im Pfarramt, die Anmeldung kann ab sofort erfolgen.

Auf diese Premiere für mich und Ihre Teilnahme freue ich mich sehr!

Pfarrer Stefan Aegerter




Adventsmarkt 2018 – ein Rückblick

Paul-Schneider-Gemeinde

Unser traditioneller Adventsmarkt am 2. Adventssonntag begann mit einem Familien-Gottesdienst, in dessen Rahmen die Entstehungsgeschichte des bekannten Adventslieds „Macht hoch die Tür“ (EG1) nachgespielt wurde, was offensichtlich nicht nur 1623 in Königsberg das Herz des reichen Kaufmanns Sturgis öffnete, sondern auch Herzen und Münder unserer kräftig mitsingenden Gottesdienstbesucher.

Anschließend sorgten die Angebote von Suppen-, Bratwurst-, Waffel-, Kuchen- und Getränkeständen für das leibliche Wohl der Besucher. Wer wollte, konnte in den Räumen des Gemeindehauses Bücher, Spiele oder kleine Geschenke erwerben und seinen Bedarf an Honig, Marmeladen und anderen selbstgemachten süßen Kreationen decken.

Großen Anklang fand das kurzweilige Unterhaltungsprogramm im Kirchsaal, wo die Besucher bei Kaffee und Kuchen eingeladen waren, in verschiedenen Quizspielen weihnachtliche Lieder und Düfte bzw. Lankwitzer Türen zu erraten. Für den musikalischen Rahmen sorgte dabei, neben unserem Chor „SingeSeele“, vor allem der Bläserchor der Dorfkirchen-Gemeinde, dem an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt sei.

Der Spendenerlös des Adventsmarkts von 750 € kam der Kinder- und Jugendarbeit der Lankwitzer „Käseglocke“ zugute.

Hans-Christian Petzold




"Kirchenfenster" - Nr. 51

Dezember 2018/Januar 2019



Umfrage zu Weihnachtskrippen bei unseren Gemeindegliedern

Paul-Schneider-Gemeinde

Im Rahmen des Themen-Schwerpunkts für dieses Heft wollten wir in der Paul-Schneider-Gemeinde wissen, wie unsere Gemeindeglieder es mit den eigenen Weihnachtskrippen halten. Deshalb haben wir einen Fragebogen mit insgesamt 9 Fragen erstellt und vor allem in den verschiedenen Gruppen an unsere Gemeindeglieder verteilt. Mit 15 zurück erhaltenen ausgefüllten Bögen ist das Ergebnis der Umfrage sicher nicht repräsentativ, zumal vor allem diejenigen geantwortet haben dürften, die tatsächlich eine Krippe besitzen und regelmäßig aufstellen. Dennoch erschienen uns die Ergebnisse so interessant, dass wir sie unseren Lesern nicht vorenthalten wollten.
Das Alter der Antwortenden variierte zwischen 25 und 84, mit einem eindeutigen Schwerpunkt auf der älteren Generation (50% über 70, 33% zwischen 50 und 70). Von den 15 Teilnehmern der Befragung stellen 12 regelmäßig eine Weihnachtskrippe auf, 3 besitzen keine und planen auch nicht, eine Krippe anzuschaffen.

Aufstellort der Krippe ist ganz überwiegend das Wohnzimmer; wo dies näher erläutert wurde, ist es dort vor oder unter dem Weihnachtsbaum, in einem Bücherregal, auf einem hohen Tisch oder auf dem Klavier. In einem Fall steht die Krippe im Flur an einem Fenster. Der Aufbau erfolgt bei der Hälfte der Teilnehmer am 1. Advent, bei einem weiteren Drittel am Heiligabend oder kurz davor; bei 75% bleibt die Krippe etwa bis Epiphanias stehen, bei den übrigen erfolgt der Abbau zwischen Mitte und Ende Januar.

Die Krippen der Teilnehmenden enthalten natürlich alle die Heilige Familie (Jesuskind mit Krippe, Maria, Josef), und etwa drei Viertel verfügen auch über Hirten, die heiligen 3 Könige, Ochs, Esel und Schafe, während Engel nur in einem Viertel dieser Krippen vertreten sind. Noch seltener findet man Ziegen, Hunde, Katzen und Kamele, und für Hirtinnen, Kinder, Elefanten, Pferde und Gänse gab es nur Einzelnennungen.
Bei der Frage nach dem Krippen-Typ kreuzte etwa die Hälfte „heimatlich/alpenländisch“ an, niemand dagegen „orientalische Krippe“ oder „Wurzelkrippe“, während der Rest offensichtlich nicht in dieses Schema passte (darunter Schnitzereien aus Oliven- oder Lindenholz, mexikanische Krippe sowie Figuren/Puppen verschiedener Machart). Die meisten Krippen (etwa 2/3) wurden gekauft, ein Viertel wurde geerbt, und einige auch selbst gebaut.
Einmal angeschaffte Krippen wurden, abgesehen von variierender Aufstellung, in drei Viertel der Fälle im Laufe der Jahre nicht mehr weiter verändert, bei den übrigen wurden, beginnend mit der Heiligen Familie, jedes Jahr einzelne Figuren dazu gekauft.

Bei den Antworten auf die Frage, was den Teilnehmenden das Aufstellen einer eigenen Krippe bedeutet, fielen immer wieder die Begriffe „Tradition“, „Vorfreude“, „Vorbereitung/Besinnung auf Jesu Geburt“ oder einfach „gehört zu Weihnachten dazu“, aber auch „Vermitteln der Weihnachtsgeschichte an unsere Kinder“ und „ganz persönliche friedvolle Weihnachtswelt“.

Hans-Christian Petzold




Neues aus dem Gemeindekirchenrat

Paul-Schneider-Gemeinde

Das Ende des Jahres gibt Anlass zu Rückschau und Planung:
Was ist gelungen?
Wie hat sich das Gemeindeleben weiterentwickelt?
Was möchten wir verändern?

Um mit Ihnen darüber zu reden, laden wir Sie am 20. Januar nach dem Gottesdienst zu einer Gemeindeversammlung ein.

Die Jahresplanung 2019 wurde unter Mitwirkung des Beirates erstellt. Außer den bewährten Veranstaltungen soll es im neuen Jahr u.a. wieder ein Gemeindeseminar und eine mehrtägige Bibelfreizeit auf Usedom geben.
Da das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen ein großer Schatz ist, werden wir am 6. Januar den Epiphanias-Empfang wieder als Dankeschönfest gestalten.

2018 schied aus persönlichen Gründen unser Kita-Hausmeister Herr Volkmar Bergmann aus dem Dienst aus, wir danken ihm sehr. Herr Achim Böse konnte in Kooperation mit der Dreifaltigkeitsgemeinde kurzfristig dafür gewonnen werden.

Der GKR dankt dem Fördererkreis für die Versandkosten dieser  Ausgabe des „Kirchenfensters“ an alle Mitglieder unserer Gemeinde.

Gisela Lemm






"Kirchenfenster" - Nr. 50

Oktober/November 2018



60 Jahre Paul-Schneider-Gemeindehaus

Paul-Schneider-Gemeinde
- Ausgabe: "Kirchenfenster - Oktober/November 2018" -


Am 2. September haben wir unser Jubiläum mit einem schönen Fest auf unserer Gemeindewiese gefeiert. Das Fest stand unter dem Motto „ Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“, und dieses Thema wurde auch im „Open-Air“- Gottesdienst sehr anschaulich dargestellt. Wir sangen nicht nur das passende Lied, sondern auch eine von Frau Vogel gedichtete aktuelle „Paul-Schneider-Strophe“ und bauten im Gottesdienst ein Schiff, dessen Segel symbolisch für alle stand, die sich in der Paul-Schneider-Gemeinde mit ihren unterschiedlichen Gaben engagieren und damit „das Schiff“ zum Fahren bringen. Musikalisch wurde unser Gottesdienst außerdem vom Chor „Singe Seele“ unserer Gemeinde unterstützt sowie von unserer Musikgruppe „Trotz alledem“ und dem Bläserchor der Dorfkirchengemeinde.

Wir dankten der Generation unserer Väter und Mütter für 60 Jahre voller Energie und Glaubenskraft, die diese Gemeinde aus der Taufe gehoben haben, den vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern dieser Jahre, die mit Herzblut und Fantasie in der Gemeinde gewirkt haben und auf deren Werk wir stolz sein dürfen, und wir dankten Gott für seine Begleitung in guten und auch schwierigen Zeiten und für die Verkündigung seiner Mut machenden Botschaft in diesem Teil von Lankwitz.

Am Ende des Gottesdienstes wurden wir von einem kleinen  Schauer überrascht - vielleicht ein gutes Zeichen für das weitere Wachstum unserer Gemeinde?!? Unter Schirmen und Pavillons erhielten wir den Segen und lauschten anschließend u.a. der freundlichen Grußbotschaft unseres Superintendenten Herrn Seibt, den unser Gemeindehaus immer an ein Zelt erinnert.


Zu den Gästen zählte Frau Pastorin Krolow, die 25 Jahre ihren Dienst in der Gemeinde versah, ebenso Frau Kranz, deren Mann, Joachim Kranz, 33 Jahre Pfarrer unserer Gemeinde war und leider im März dieses Jahres verstorben ist. Frau Kranz wurde von 2 ihrer 3 Kinder begleitet, die in der Gemeinde aufwuchsen und alte Erinnerungen auffrischten. Wir freuten uns über das Wiedersehen mit  Pfarrerin Ulrike Felmy, die 17 Jahre in der Gemeinde wirkte und nun in einer Gemeinde in Gropiusstadt tätig ist, und über das Wiedersehen mit unserem Pastor Manfred Naujeck, der nach 12 Jahren Dienst in unserer Gemeinde erst letztes Jahr in den Ruhestand getreten ist. Ich traf auch Gemeindeglieder, die schon am Ende der 50er Jahre unserer Gemeinde angehörten. Ehemalige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und aktuelle und frühere Nachbarn genossen es, Gast in unserer Gemeinde zu sein. In unzähligen Gesprächen wurden Erinnerungen ausgetauscht, Neues entdeckt.


Viele fleißige Hände sorgten für das Wohl aller Gäste. Dank vieler Salat- und Kuchenspenden war das Angebot vielfältig. Sogar eine wunderschöne Jubiläumstorte war von Frau Patra gebacken worden. Es wurde gegrillt, und unsere ehemalige Diakonin Appelmann hatte einen riesigen Topf Suppe gekocht. An einem Stand wurden Speisen aus den 60er Jahren angeboten, z.B. Käsespieße und halbe garnierte Eier. Viele Mitarbeiter*innen der Kita betreuten Kinderspiele, es war schön, dass auch viele junge Familien, teilweise Eltern und Kinder unserer Kita, das Fest besuchten. Alle Generationen waren auch beim Kasperletheater willkommen. Die Vätergruppe hatte wieder ein lustiges Stück einstudiert und mehrmals dazu eingeladen.


Im hinteren Kirchsaal konnte man sich  eine große Ausstellung zur Geschichte unserer Gemeinde ansehen. Wer sich damit noch näher auseinandersetzen wollte, konnte eine Festschrift erwerben, die anlässlich unseres Jubiläums liebevoll zusammengestellt worden war. In der Festschrift kommen außerdem ehemalige Pfarrer*innen und ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen zu  Wort, die ihre ganz persönlichen Erinnerungen mit uns teilten. Außerdem gab es eine kleine Ausstellung über unsere Glocken und ein Fotoquiz mit vergleichenden Bildausschnitten aus der Vergangenheit und von heute. Und immer wieder erfreute uns der Bläserchor mit musikalischen Darbietungen. Wer sich am „Gemeindequiz“ beteiligte, konnte sich oft vor Lachen nicht halten, die Auswahl der Antworten war nicht immer ganz ernst gemeint. Wer alle Fragen richtig beantworten konnte oder einfach mutig richtig geraten hatte, gewann eine „Gemeindetasche“. Auch der Schnäppchenkeller, liebevoll betreut von Familie Hameister, hatte seine Pforten geöffnet.
Am Ende unseres schönen Beisammenseins ließen wir gemeinsam 60 Luftballons mit guten Wünschen in den Himmel steigen. Was für ein wunderbarer Anblick! Übrigens: Einer dieser Ballons wurde 300 km entfernt von uns am Westrand der Lüneburger Heide gefunden!


Unser „Gemeindeschiff“ hatte an diesem Tag wieder einmal „große Fahrt“ aufgenommen. Viele, sehr viele  Matrosen haben die Segel gesetzt und Hand in Hand gearbeitet, in der „Kombüse“ und „an Deck“. Allen Mitwirkenden möchte ich als Vorsitzende des Gemeindebeirates an dieser Stelle einen großen Dank für ihren leidenschaftlichen Einsatz aussprechen! Ein besonderer Dank geht auch an unseren neuen Pfarrer Stefan Aegerter und seiner Familie. Alle haben sich vielfältig in die Planung und Durchführung des Festes eingebracht und Stefan Aegerter hat es sich trotz seines Unfalles kurz vor dem Fest nicht nehmen lassen, den Gottesdienst zu leiten und alle Gäste willkommen zu heißen.
Und wenn wir auch am späten Nachmittag vor Anker gegangen sind, wir werden immer wieder auf Kurs gehen, neue Ufer entdecken und Gottes bewegender Geist wird uns auch in den nächsten Jahrzehnten durch Stürme und sonnige Gewässer geleiten.  

Sabine Brehme




Erste GKR-Klausur mit Pfarrer Aegerter

Paul-Schneider-Gemeinde
- Ausgabe: "Kirchenfenster - Oktober/November 2018" -


Der Gemeindekirchenrat (GKR) traf sich an einem Samstag im Juli vollzählig, einschließlich aller Ersatzältester, im Gemeindehaus zur seiner ersten Klausurtagung seit dem Amtsantritt von Pfarrer Aegerter. Ziel der Veranstaltung war es, losgelöst vom GKR-Tagesgeschäft eine Bilanz der ersten 5 Monate mit Pfarrer Aegerter zu ziehen: was war gut, was war weniger gut, was fehlt noch, wo wollen wir neue Akzente setzen?

Nach einem anregenden Bibelgespräch über Psalm 139 ging es sehr schnell in die inhaltliche Diskussion vor allem darüber, bei welchen Themen wir besser werden wollen; dabei zeigte sich allerdings, dass diese Themen im Grunde unabhängig von der Person des Pfarrers sind und größtenteils schon länger zu unseren „Dauerbaustellen“ gehören.

Schwerpunkte lagen vor allem auf der Stärkung der Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde mit all ihren Gruppierungen und innerhalb des Sprengels sowie auf der Schaffung bzw. Wiederbelebung von Angeboten für Senioren und Kinder, aber auch auf der Gewinnung und Förderung künftiger GKR-Mitglieder.

Angesichts dieser Vielzahl von Zukunftsthemen geriet die Bestandsaufnahme von Pfr. Aegerters bisheriger Amtszeit fast etwas kurz, doch bestand Konsens darüber, dass die Arbeit unseres neuen Pfarrers von der Gemeinde gut angenommen worden ist.

Die angeregten und konstruktiven Diskussionen über die Weiterentwicklung der Gemeinde wurden unterbrochen durch ein gutes und reichliches Mittagessen im Hause Aegerter (herzlichen Dank an Mechthild!), verbunden mit einer Besichtigung der Pfarrwohnung.

Ein Lied und Segen bildeten den Abschluss dieser rundum gelungenen Klausurtagung.

Hans-Christian Petzold




Neues aus der Krabbelgruppe

Paul-Schneider-Gemeinde
- Ausgabe: "Kirchenfenster - Oktober/November 2018" -


Im August sind vier „große“ Kinder in den Kindergarten gekommen.

Ein Rückblick:

Fasching. Die Kinder waren als Einhorn, Pirat, Teufel und Eiskönigin verkleidet. Beim Topfschlagen mussten die Mamas erst noch helfen, aber als der Holzlöffel den Topf gefunden hatte, dann…

Wir haben viel gesungen, gelacht und uns über unser „Tagesgeschehen“  ausgetauscht. Und wenn die „Rückenhexe“ bei den Großen zuschlug, haben wir spontan Wirbelsäulengymnastik eingefügt. Wir hatten eine bewegte Zeit.

Auf diesem Wege euch allen alles Liebe und Gute für die Zukunft!

Und es geht wieder los: die Krabbelgruppe trifft sich an jedem Mittwoch, um 10.00 Uhr im Kinderraum.

Herzlich willkommen!

Voranmeldung bei Bianca Barth, Tel.: 0171/3143594




"Kirchenfenster" - Nr. 46

Februar/März 2018



Mit großer Freude darf ich mich heute bei Ihnen vorstellen

Paul-Schneider-Gemeinde

Stefan Aegerter ist mein Name, mit schweizerisch-schlesischen Wurzeln väterlicherseits und herrnhuterisch geprägt von meiner Mutter aus. Geboren wurde ich am 06. Mai 1964 in Brandenburg an der Havel, der alten Chur- und Hauptstadt, die diesem schönen Bundesland den Namen gab.


Mein Berufsleben
habe ich auch in brandenburgischen Pfarrstellen verbracht, zunächst ab 1992 in Segeletz bei Neustadt/ Dosse, dann seit 2000 in der Lutherkirchengemeinde in Cottbus. Vor dem Theologiestudium in Leipzig und Berlin hatte ich in der damaligen DDR den Beruf des Assistenten für Meteorologie erlernt und wegen meiner Wehrdienstverweigerung eine Zeit als Hilfspfleger im Altenheim gearbeitet.
1990 heiratete ich die Pfarrerstochter Mechthild Gümbel, wir haben sechs wunderbare Kinder und inzwischen drei Enkel in den 28 Jahren unserer Ehe geschenkt bekommen.
Die zwei jüngsten Söhne Jasper und Elias werden mit uns nach Berlin ziehen.


Nach 17 Jahren einer sehr abwechslungsreichen und schönen Zeit in der Gemeinde in Cottbus, in der ich auch viele Aufgaben im Kirchenkreis z.B. als stellvertretender Superintendent oder als Beauftragter für eine Kita-Übernahme von Gemeindeträgerschaft in die des Kirchenkreises wahrnehmen konnte, sollte jetzt noch einmal ein Wechsel für frischen Wind in allen Beziehungen sorgen – oder: im Bild der Jahreslosung gesprochen – ab und zu gießen wir altes Wasser in den Blumentopf und schenken uns frisches, klares Wasser zum Trinken ein. So bin ich mit meiner Familie äußerst gespannt auf die neuen Begegnungen mit Ihnen, auf gemeinsame Gottesdienste in Paul-Schneider und in den anderen Lankwitzer Kirchen, auf ernsthafte und humorvolle Gespräche und Gemeindeveranstaltungen. Möge Gott uns diese Zeit segnen!

Pfarrer Stefan Aegerter




Neues aus dem GKR

Paul-Schneider-Gemeinde

Pfarrer Aegerter stellte sich im Dezember im Rahmen eines Gottesdienstes zum 1. Advent und eines Gemeindeabends der Gemeinde vor und wird seinen Dienst in der Paul-Schneider-Gemeinde zum 15. Februar 2018 antreten. Der neue Haus- und Kirchwart Alexander Nagel, der gleichzeitig auch für die Bonhoeffer-Gemeinde zuständig sein wird, tritt seinen Dienst zum 1. Februar 2018 an (Näheres auf der Gemeindeseite der Bonhoeffer-Gemeinde im aktuellen Kirchenfenster).

Unser Epiphanias-Empfang für alle Ehrenamtlichen der Gemeinde war ein schönes "Dankeschön"-Fest, jeder Stuhl war besetzt. Frau Deckwerth, eine Ehrenamtliche seit über 50 Jahren, wurde gebührend gewürdigt und in den Ruhestand verabschiedet. Auch Rudi, unser langjähriger Hausmeister, wurde aus dem aktiven Dienst verabschiedet, hat aber künftig noch kleine Aufgaben in der Gemeinde.

Der Adventsbasar brachte einen Reinerlös von 789,93 €, die nun Laib & Seele zu Gute kommen. Der Haushalt 2018/2019 wurde beschlossen.

Gisela Lemm,
Vorsitzende des Gemeindekirchenrates




Wir trauern um unsere Inge

Paul-Schneider-Gemeinde

Am 3. Januar verstarb nach langer Krankheit Inge Duncker. Über 20 Jahre war sie in unserer Gemeinde ehrenamtlich tätig. Neben der Seniorenarbeit hat sie sich überall da eingebracht, wo sie gebraucht wurde.
Am 9. Februar um 13:00 Uhr nehmen wir auf dem Friedhof in der Malteserstraße Abschied von ihr.

Monika Appelmann




Ruhe in Frieden in Gottes Hand

Paul-Schneider-Gemeinde

Anneliese Sych ist am 13. Dezember 2017 im Alter von 88 Jahren, umgeben von ihren Kindern Gundula, Helge, Gabriele und Susanne nach einem erfüllten Leben in Gottes Frieden heimgegangen. Ihr Leben hatte 2 Mittelpunkte: Ihre 4 Kinder, die sie ins Leben begleitet hat und ihr Leben mit den Bienen als Imkerin. Als ihre Kinder selbstständig geworden sind, verlegt sie ihren Wohnsitz vom Keffenbrinkweg in der Lankwitzer Paul-Schneider-Gemeinde nach Griechenland, nach Athen, wo sie neue Menschen kennen und lieben lernt und auf der Insel Ithaka, wo sie 30 Jahre mit ihren Bienenvölkern gelebt, geforscht, gelitten hat.

Meine Frau Christa und ich waren als junges Pfarrerehepaar 1967 in die Paul-Schneider Gemeinde gezogen und haben dort 34 Jahre gelebt und gearbeitet. Seit 2001 leben wir im Ruhestand auf dem Land in Neuruppin. Annelieses Kinder gingen in meinen Konfirmandenunterricht und nahmen an Konfirmandenreisen mit uns teil. 1968 hatten wir ein langes, gutes Gespräch mit Anneliese Sych in ihrem Haus über die vielen kinderreichen Familien in unserer Gemeinde. Frau Sych hatte die Idee, in der Gemeinde einen Schularbeitszirkel für diese Kinder im Gemeindehaus zu gründen. Der Gemeindekirchenrat stimmte zu. Zwei Studenten von der PH und Frauen aus unserer Gemeinde waren die ersten von Frau Sych gewonnenen Mitarbeiterinnen. Später übernahm Herta Holzapfel die Leitung von Frau Sych und Frau Gideon.

Anneliese Sych wurde mir, dem über 9 Jahre jüngeren Pfarrer, ein Mensch, mit dem ich über alles reden konnte. Später, während ihrer  ca. 30 Jahre in Griechenland, habe ich mir bei ihren Familienbesuchen in Berlin immer wieder von ihrem neuen Leben erzählen lassen. Wie viele Menschen, erinnere ich mich an sie in großer Dankbarkeit. Bei der Trauerfeier am 20. Dezember auf dem Friedhof in Marienfelde stand Psalm 31,6 im Mittelpunkt: In deine Hände befehle ich meinen Geist, du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Pfr. i. R. Joachim und Christa Kranz

(Pfarrer in Paul-Schneider bis 2001)




"Kirchenfenster" - Nr. 42

Juni/Juli 2017



Verabschiedung von Pastor Manfred Naujeck

Paul-Schneider-Gemeinde

Nach mehr als 12 Jahren guter Zusammenarbeit wird Pastor Manfred Naujeck in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Was haben wir nicht alles in den 12 Jahren mit ihm erlebt:

Es begann mit seiner Ordination in der Paul-Schneider-Gemeinde im April 2005.

Ganz unterschiedliche Aufgaben setzte er mit uns um. Zuerst die Verlegung seines Büros und der Küsterei in den sichtbaren Bereich neben den Kirchsaal, wo er stets präsent und ansprechbar war, was all die Jahre gern genutzt wurde. Die öffentliche Wahrnehmung wurde durch Schaukasten und Schriftzug an der Kirche verbessert.

Klausurtagungen des GKR wurden unter seiner Führung zur jährlichen Praxis, ebenso wie der „Epiphaniasempfang“ für alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde.

Die Zusammenarbeit mit der Dorfkirchengemeinde wurde intensiviert und erste Überlegungen einer Kooperation in Lankwitz mit dem Ziel der Sprengelbildung gingen maßgeblich auf seine Initiative zurück.

Manfred Naujeck ist ein „Impulsgeber“, einer, der das große Ganze im Blick hat und förderte. Umfangreiche Bauarbeiten waren stetige Begleiter in seiner Arbeit und lassen unsere Gemeinde heute modern und einladend erscheinen.
Innerhalb der Gemeinde setzte er deutliche Akzente. Seine Gottesdienste mit seinen lebendigen, ausdrucksstarken Predigten sowie die abwechslungsreichen Familiengottesdienste für alle Generationen fanden regen Zuspruch. Der Kreis des Besuchsdienstes, den er mit geistlichem Beistand begleitete, vergrößerte sich. Das Gemeindecafé wurde ins Leben gerufen und ist für ältere Menschen eine verlässliche Anlaufstelle. Seine jährlichen Bibelfreizeiten in Heringsdorf erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Leitlinien wurden mit ihm neu erarbeitet und haben weiterhin ihre Gültigkeit.

Manfred Naujeck hat viel in unserer Gemeinde bewegt, wofür wir ihm dankbar sind. Sein offenes Ohr für persönliche Anliegen, sein Engagement bei Konflikten, seine Begleitung, seine integrativen Fähigkeiten, all das haben wir sehr geschätzt und werden es vermissen.

Lieber Manfred, die Zusammenarbeit mit Dir war für uns Verlässlichkeit, Freude und Ansporn. Wir sind dankbar, dass Du uns geleitet und begleitet hast.

Seine letzte Predigt in der Paul-Schneider-Kirchengemeinde wird Pastor Manfred Naujeck am 16. Juli 2017 um 14.00 Uhr halten. Beim anschließenden Empfang haben alle die Gelegenheit, sich persönlich von ihm zu verabschieden.

Der Gemeindekirchenrat

 

 

Gottesdienstchor der Paul-Schneider-Gemeinde

Paul-Schneider-Gemeinde

Unser Chor „Singe Seele“ ist gegründet zu Gottes Dienst. Er ist offen für alle Menschen mit und ohne Vorkenntnisse. Unser Repertoire ist zwei-, drei- und vierstimmig, vielseitig passend für das gesamte Kirchenjahr.

Wir proben meistens 14-tägig, für größere Ereignisse auch mal extra. Wir genießen jeden Grund zum Feiern und singen öfters im Familiengottesdienst mit den Kids unserer Gemeinde.

Komm und sing einfach mit, der leere Stuhl ist für Dich.

Chorleitung und chorische Stimmbildung: Brigitte Vogel, Tel.: 030 - 7 74 03 12

 

"Kirchenfenster" - Nr. 41

April/Mai 2017



Seniorengymnastik – immer donnerstags

Paul-Schneider-Gemeinde

Turnvater Jahn hat seinerzeit in der Hasenheide das Turnen im Freien populär gemacht. Wir haben zwar nichts gegen frische Luft, turnen aber in dem schönen Gemeindesaal.
Geräte benutzen wir keine, und wenn, dann zur Unterstützung der Muskulatur wie Ball, Seil, Terraband, Stuhl u. ä. Wobei die Übungen so angeordnet sind, dass das Hirn bei der Koordination der Arme, Beine und den tänzerischen Bewegungen im Raum gefordert ist. Selbstverständlich ist Musik mit dabei.
Wer will, geht beim Körpereinsatz bis an seine Schmerzgrenzen, denn wir „in die Jahre Gekommenen“ haben natürlich allerlei Zipperlein. Aber die Gymnastikstunde macht auch Spaß, weil sowohl unsere Lehrerin Martina als auch die Gruppen sehr diskussionsfreudig sind. Fußball ist u.a. immer mal wieder ein Thema.

Im Kirchenblatt  firmieren wir unter „Gymnastik für Ältere“ und sind z.Z. nur Frauen, was aber nicht so bleiben muss. Wer keine Sportart mehr voll betreiben kann oder wiIl und noch nicht einrosten mag, ist zum Mitturnen willkommen.

Jutta Paege

 

Letzte Änderung am: 10.10.2019